Im Fach Naturwissenschaften eigenen sich die SchülerInnen der Mittelschule grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Biologie, Chemie und Physik an.

Im Bereich Biologie lernen die MittelschülerInnen den Aufbau und die Besonderheiten von Wirbeltieren, wie Amphibien oder Reptilien, aber auch von wirbellosen Tieren, wie Insekten oder Schnecken, kennen.

Nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzen stehen im Mittelpunkt der Betrachtung: Der Aufbau des Pflanzenreiches und die Kenntnis über einige Vertreter der verschiedenen Bereiche sind Inhalte des Naturwissenschaftenunterrichtes in der Mittelschule. 

Ebenso wird die eigene Spezies näher beleuchtet: Der Mensch, sein Knochenbau, seine Muskeln, seine inneren Organe, seine Sinnesorgane und seine Fortpflanzung sind zentrale Punkte in allen drei Schulstufen.

Chemische Phänomene, wie die Oxidation oder auch die Eigenschaften einiger wichtiger Elemente, werden im Naturwissenschaftenunterricht genauso behandelt, wie die Eigenschaften von Stoffen und Trennverfahren von Gemischen.

Um die Naturgesetze zu verstehen, bedarf es auch einer physikalischen Grundbildung, welche den SchülerInnen am Beispiel von Hebelgesetz und Flaschenzug vermittelt wird. Dabei spielen auch die physikalische Arbeit und die pysikalische Leistung, sowie die Geschwindigkeitsberechnung eine wichtige Rolle. Der richtige Umgang mit den entsprechenden Einheiten wie Newton, Watt oder auch Joule ist eine Kenntnis, welche sich abgesehen von weiterführenden Schulen auch im Alltag nutzen lässt.