Wie sich bereits vermuten lässt, ist das genaue und zielführende Arbeiten im Fach Mathematik von besonderer Wichtigkeit. Deshalb wird den Mittelschülern der methodisch korrekte Umgang mit Zeichenmaterialien wie Bleistift, Zirkel und Geodreieck, aber auch dem PC gelehrt. Diese Fähigkeiten sind Voraussetzung um geometrische Eigenschaften von Flächen und Körpern erkennen und diese anschließend auch praxisbezogen berechnen zu können. Dabei ist nicht selten der gekonnte Einsatz des Gelernten, wie beispielsweise dem „Pythagoreischen Lehrsatz“ oder der Potenz- und Wurzelrechnung erforderlich.

Doch nicht nur Geometrie ist in der Mittelschule ein Grundpfeiler der Mathematik. Auch das gezielte und richtige Anwenden von rationalen Zahlen, egal ob in Bruchform oder als Dezimalzahl, ist eine wichtige Kompetenz im späteren Leben. In den drei Schulstufen wird aber nicht nur das richtige Einordnen der rationalen Zahlen gelernt, sondern auch deren Verwendung in Termen, Gleichungen oder Ungleichungen.
Wie man auch von etwas komplexeren Sachverhalten zu einer Gleichung kommt und wie man diese anschließend löst, ist nach den drei Mittelschuljahren für die meisten SchülerInnen kein Rätsel mehr.

 

 

Von besonderer Wichtigkeit ist die Prozentrechnung, welche sich auch in der Zinsrechnung, in der Statistik, sowie beim Lesen und beim Erstellen von Diagrammen wiederfindet.
Um in weiterführenden Schulen effizient am Mathematikunterricht teilnehmen zu können, wird mit fortlaufendem Schulerfolg der korrekte, gezielte und sinnvolle Umgang mit dem Taschenrechner und dem PC gelehrt und geübt.